Gratulation zum Sieg
Gratulation zum Sieg

Das Wunder von Marktrodach

Was war geschehen? Christian Dittmann, diesmal im vorderen Paarkreuz, gewann seine Partie souverän. Auch Udo Nürnberger hatte sein Match eigentlich im Griff, doch plötzlich drehte sich das Spiel und auch der Match-Tiebreak ging verloren. Auch Herrmann Bergmann musste in den ungeliebten Match-Tiebreak, und verlor diesen. Der Gegenüber von Horst Zeilner war zu stark, die Niederlage aber eingeplant. Kern Roland, der nach vielen Jahren wieder mal Einzel spielte, steigerte sich im zweiten Satz und erreichte den Match-Tiebreak um diesen dann zu verlieren. So lag es an Alfred Taubenreuther den wichtigen zweiten Punkt zu holen, um in den Doppeln zumindest den Hauch einer Chance zu besitzen. Der Schreiber kann sich allerdings nicht erinnern, dass die Herren 50 oder damaligen Jungsenioren jemals nach einem 2:4-Rückstand noch alle drei Doppel gewonnen haben. Und diese waren alle drei ein echter Krimi. Nach zwei Stunden beendeten Kern/Bergmann, dank einer geringen Fehlerquote, als Sieger ihre Partie. Kurz danach gingen auch Zeilner/Nürnberger als Sieger vom Feld (kann man zu dieser grauen Asche wirklich sagen). Dies war der Lohn einer kämpferisch starken Vorstellung. Nun lag es an den beiden Einzelsiegern, das Wunder von Marktrodach zu schaffen. Mit Kampf bis zur Erschöpfung wurden die Beiden zu den Matchwinnern, denn diesmal gewann Nemmersdorf den Tiebreak.

Stark!