Kern holte zwei Punkte
Kern holte zwei Punkte

Saison mit 6:3-Sieg gegen Marktrodach beendet

Trotz nun zweier Siege gegen Marktrodach brachte man das Kunststück fertig, am Ende der Saison als Tabellenletzter dazustehen. Erstmals in dieser Saison lagen die Einheimischen nach den Einzeln mit 4:2 in Front. Dafür sorgten Taubenreuther, Nickl, Just und Kern, während Zeilner verletzt aufgeben musste und Nürnberger knapp scheiterte. Den nötigen Punkt holten, ohne viel Spannung aufkommen zu lassen, Kern und Hofmann in einem guten Match. Danach schafften auch Nickl/Nürnberger einen hart umkämpften Sieg, so dass die Niederlage von Taubenreuther/Bönisch nicht mehr ins Gewicht fiel.

Gingen im Doppel leer aus: Taubenreuther und Bönisch
Gingen im Doppel leer aus: Taubenreuther und Bönisch
Wie an der Schnur aufgereiht die Zuschauer
Wie an der Schnur aufgereiht die Zuschauer

Erneut happige 1:8-Niederlage

Erstmals wirkte bei den Herren 50 Peter Hörath mit, allerdings hatten sich die Hoffnungen auf einen Punktgewinn von Peter schon nach 10 Minuten erledigt - er schied verletzt aus. Zuvor hatten Zeilner und diesmal auch Taubenreuther Niederlagen einstecken müssen. Bönisch und Hofmann erging es nicht besser, so lag es an Kern wenigstens den Ehrenpunkt zu holen. Mit einem guten ersten Satz, einen miserablen Zweiten, und einen klaren Matchtiebreak  schaffte er das. Die Doppel wurden beide klar verloren, ein drittes Doppel kam nicht zustande, da bei uns der siebte Mann fehlte. Traurig!

 

Mit letztem Aufgebot chancenlos

Hut ab vor Bergmann und Bönisch, die trotz Trauerfall und trotz fehlender Trainings- und Spielpraxis mitwirkten. So lag es wieder an den gewohnt kampfstarken Taubenreuther für den Ehrenpunkt zu sorgen. Zeilner wirkte Formverbessert, Kern und Hofmann, sowie die beiden oben genannten waren mehr oder weniger Chancenlos. Beide Doppel waren dann hart umkämpft, aber auch hier mussten Taubenreuther/Zeilner und Kern/Bönisch im Matchtiebreak die Segel streichen. Das dritte Doppel kam nicht mehr zustande. 

Nun liegen die Hoffnungen am Samstag gegen Neuses auf Peter Hörath, der erstmals in den Herren 50 mitwirkt.

 

Das Wunder hätte wiederholt werden können

Das "Wunder von Marktrodach hätte wiederholt werden können, denn nach den Einzeln stand es wieder 4:2 für Melkendorf. Die Doppel Zeilner/Taubenreuther und Kern/Just starteten jeweils mit Siegen, mussten aber beide den zweiten Satz abgeben. Im Matchtiebreak haderten Horst und Alfred mit dem fehlenden Glück (10:8) und Roland und Bernd an der Zählweise eines Melkendorfers, die auch sein eigener Mitspieler als nicht gut befand. So nützte der Sieg unter Flutlicht von Peter und Udo, die um 22.10 Uhr ihr Match beendeten, nichts mehr. Zuvor hatten Nickl, in zwei hartumkämpften Sätzen, und Nürnberger nach Super-Matchtiebreak (10:1) für zwei Punkte gesorgt. Zeilner, Kern und Just waren ohne Chance, Taubenreuther fehlte das nötige Quentchen Glück, 10:12 im Matchtiebreak. Hier war mehr möglich!

Nach gutem Start herrschte Flaute beim 2:7 in Neuses

Dittmann und Taubenreuther brachten den ASV mit zwei Matchtiebreak-Siegen in Führung. Eine klare Niederlage von Zeilner und drei knappe Niederlagen von Nickl, Hofmann und Just ergaben einen 2:4-Rückstand. Dieses Mal gewannen aber die Gastgeber alle drei Doppel und alle relativ klar. 

Das Wunder von Marktrodach

Was war geschehen? Christian Dittmann, diesmal im vorderen Paarkreuz, gewann seine Partie souverän. Auch Udo Nürnberger hatte sein Match eigentlich im Griff, doch plötzlich drehte sich das Spiel und auch der Match-Tiebreak ging verloren. Auch Herrmann Bergmann musste in den ungeliebten Match-Tiebreak, und verlor diesen. Der Gegenüber von Horst Zeilner war zu stark, die Niederlage aber eingeplant. Kern Roland, der nach vielen Jahren wieder mal Einzel spielte, steigerte sich im zweiten Satz und erreichte den Match-Tiebreak um diesen dann zu verlieren. So lag es an Alfred Taubenreuther den wichtigen zweiten Punkt zu holen, um in den Doppeln zumindest den Hauch einer Chance zu besitzen. Der Schreiber kann sich allerdings nicht erinnern, dass die Herren 50 oder damaligen Jungsenioren jemals nach einem 2:4-Rückstand noch alle drei Doppel gewonnen haben. Und diese waren alle drei ein echter Krimi. Nach zwei Stunden beendeten Kern/Bergmann, dank einer geringen Fehlerquote, als Sieger ihre Partie. Kurz danach gingen auch Zeilner/Nürnberger als Sieger vom Feld (kann man zu dieser grauen Asche wirklich sagen). Dies war der Lohn einer kämpferisch starken Vorstellung. Nun lag es an den beiden Einzelsiegern, das Wunder von Marktrodach zu schaffen. Mit Kampf bis zur Erschöpfung wurden die Beiden zu den Matchwinnern, denn diesmal gewann Nemmersdorf den Tiebreak.

Stark!